"Grünes Herz Friesen" e.V. stellt sich vor

Waldeingang am östlichen Ortsrand
Die Friesener Hauptstraße

So ist der Verein entstanden

Die ursprüngliche Bürgerinitiative „Arbeitskreis Grünes Herz Friesen“ bildete sich im Mai 2012 mit dem Ziel, die geplante Bebauung einer 2,6 Hektar großen Wiese unterhalb der Friesener Warte zu stoppen und das Gelände in eine wertvolle Naturfläche umzuwandeln. Die naturbelassene Fläche am östlichen Ortsrand von Friesen grenzt an den Naturpark und das Landschaftsschutzgebiet „Fränkische Schweiz–Veldensteiner Forst“.

Während der intensiven Zusammenarbeit vieler Dorfbewohner kam die Idee der Vereinsgründung mit dem Ziel, auch weitere Projekte im Sinne von Naturschutz und Heimatpflege in Friesen durchzuführen. Neben der ursprünglichen Initiative betreibt der inzwischen gemeinnützige eingetragene Verein mit mehr als 60 Mitgliedern viele weitere Aktivitäten.

Das kleine Bergdorf Friesen

Friesen ist mit seinen 330 Einwohnern einer der kleinsten Ortsteile in der Marktgemeinde Hirschaid, Landkreis Bamberg. Der Ort besteht aus zwei alten Kernen, Ober- und Unterfriesen, die mittlerweile zusammengewachsen sind. Das Dorf war eine niederdeutsche Kolonie aus der Zeit von Karl der Großen (747-814). Die erstmalige Erwähnung in der Geschichte  ist als "Vrisen" aus dem Jahr 1216 fassbar.

Ein Naturparadies

Die Steillagen des Albtraufs mit Laubmischwäldern auf Schichten des Mittleren Jura rundum des Dorfes verleihen der Ortschaft ein einzigartiges Landschaftsbild. Die angrenzenden Wälder mit ihrer Ausdehnung und Artenzusammensetzung gelten als landschaftstypischer Eingang des Fränkischen Jura. Den Übergang zwischen Wald und besiedeltem Gebiet bilden Wiesen und Streuobstflächen.